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Puch Mofa
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Puch

Puch - Roller Hersteller mit wechselhafter Geschichte

Wer auf dem Gebiet Motor Roller von sich behaupten will, etwas Ahnung zu haben, kommt um den Namen Puch nicht herum. Die Puch Werke wurden 1899 vom Österreicher Johann Puch gegründet und dienten der Produktion von Fahrrädern, Motoren, Motorrädern und Automobilen. Johann Puch hatte es zuvor schwer, eine behördliche Genehmigung für die Reparaturen an Fahrrädern zu erhalten und zog in dieser Ermangelung mit seinem Unternehmen mehrfach in Graz um. 1897 war das Ende für den Betrieb gekommen, doch Puch gab nicht auf und gründete sich erneut mit den Puch-Werken, die bald schon in Graz florierten. 1949 wurde die Laubgasse, in der Puch ansässig war, in Puchstraße umbenannt. Schon 1912 zog sich Puch selbst aus seiner Firma zurück und wurde Ehrenpräsident. 1928 konnte sich das Unternehmen nicht mehr gänzlich selbstständig behaupten und fusionierte mit der österreichischen Daimler-Motoren-AG. Die daraus entstandene Austro-Daimler-Puchwerke AG bestand bis 1934. In diesem Jahr kam es zu einer weiteren Fusion mit der Steyr-Werke-AG. 1935 wird die Steyr-Daimler-Puch AG ins Handelsregister Wien eingetragen.

Die Steyr-Daimler-Puch AG produzierte in den Folgejahren unter anderem PKW, Traktoren, LKW (später an MAN abgetreten), Motoren, Busse, Mofas, Motorräder, Schusswaffen und Wälzlager. Angesichts dieser breiten Palette an Qualitätsprodukten kam es nicht überraschend, dass Puch zu einem bedeutenden Mischkonzern in Österreich wuchs. Puch liefert schon bald Motorräder an das Österreichische Bundesheer und 1956 erprobt man dort das kleine vierrädrige Vorserienfahrzeug Puch 500. Das Militär fand Gefallen an der Wendigkeit und Geländegängigkeit des Lastenträgers, der zum Puch Haflinger (benannt nach einem kleinen, aber ausgesprochen robusten Gebirgspferd) weiterentwickelt wurde und 500kg Nutzlast bewegen konnte. Das Modell war sehr erfolgreich. 16.657 Fahrzeuge wurden in 110 Länder verkauft. Durch die Jahre hinweg feiert Puch auch im Bereich von Mofa, Roller und Leichtkraftrad große Erfolge.
1998 wird die Steyr-Daimler-Puch AG von der Magna International Inc. übernommen und 2001 steht die Gründung der MAGNA STEYR AG & Co KG ins Haus. Den Teilkonzern "Motorräder" gibt es zu diesem Zeitpunkt jedoch längst nicht mehr, denn die zahlreichen Sparten der der Steyr-Daimler-Puch AG wurden ab 1987 in verschiedene Teilkonzerne aufgespalten und nach und nach verkauft. Direkt 1987 ging der Bereich Puch "Motorräder" an Piaggio über. Nach dieser recht bewegten Firmengeschichte, interessiert den Roller Fahrer aber sicher auch, was sich im Zweiradbereich getan hat...

Puch - Roller Modelle in Vergangenheit und Gegenwart

Richtet man den Blick zunächst auf die älteren Modelle von Puch wird man feststellen, dass der Roller Hersteller stets innovativ war, was die technische Entwicklung und Orientierung am praktischen Nutzen anbelangt. Dabei trugen weitgehend eigene Entwicklungen das Unternehmen voran. Eine Unternehmenskultur getreu dem Motto "Ich ehre dich, indem ich dir alles nachbaue", wie sie im asiatischen Raum stark verbreitet ist, wäre für Puch wohl undenkbar. 1938 wurde die "Styriette", ein Motorfahrrad mit einem 60ccm, 1,3 PS starkem Motor in Damen- und Herrenausführung, entwickelt und ein Ergänzungsstück zwischen Moped und Motorrad gesetzt. Bald darauf folgten z.B. das Puch MV 50 S und der Puch Ranger. 1969 präsentierte der Hersteller das neue Puch Maxi, einen Nachfolger der "schwarzen Sau" (MV 50). Dieses Modell trug die erste von Puch konzipierte Fliehkraftkupplung und der Schritt Richtung des heutigen Automatik Rollers war somit vollzogen. 1985 Wurde das Puch Super Maxi mit KAT vorgestellt. Die Besonderheit dieses Modells ist, dass es über das weltweit erste Abgasreinigungssystem am Mofa verfügte. In der Aufzählung der Klassiker dürfen die berühmten Puch Monza (mit 4- und 6-Gang-Getriebe) und Puch Cobra nicht vergessen werden.

Auf dem Weg in die Gegenwart begegnet 1985 auch der Puch Kleinroller Lido, der in Gemeinschaftsarbeit mit Suzuki entstand. Der japanische Riese ist im Zweiradbereich gut aufgestellt und an der internationalen Spitze der Top- Unternehmen. Wenn eine Zusammenarbeit mit einem verhältnismäßig "Kleinen" wie Puch realisiert wird, gibt es einen sehr guten Grund, der eindeutig für Puch spricht. Puchs Maxi-Modelle wurden zwischen 1965 und 1995 gebaut. Die Modelle ab 1991 heißen allerdings LG1. Das Maxi war das letzte Mofa, das vor der Schließung des motorisierten Zweiradbereichs gebaut wurde. Die Maxi erschien in unzähligen Varianten. Die vier grundlegenden Schalt - Modelle unterscheiden sich nach Puch Maxi S (mit Hinterradfederung), N (ohne Hinterradfederung) und S2 / N2 (mit 2-Gang-Schaltmotor ZA50). Sofern es mehrere Gänge gibt, kann man die Maxi Modelle nach Schalt - und Automatik Mofa weiter unterscheiden. Daneben gab es diverse Modelle, die verschiede Einsatzbereiche finden sollten. Unter diesen Sondermodellen findet man u.a. eine Puch Maxi Chopper, Maxi Sport, Maxi Super S, Maxi Off Road, Maxi Casablanca oder Puch Mini Maxi. Mit der Puch Maxi knackte der Hersteller die Marke von 3 Millionen produzierten Mofas, die immer noch vielfach in Europa, aber auch weltweit unterwegs sind. Die Maxi wurde zwischenzeitig von Piaggio weiter hergestellt, nachdem der entsprechende Bereich bei Puch geschlossen wurde. Bald genau so erfolgreich wie die Maxi ist das Modell Condor. Das Mofa wurde als Condor II und Condor III zweimal neu aufgesetzt und in eine Off Road Variante verwandelt, die optisch viel mit einer Enduro gemein hat. Die Modelle Rider Macho, X10, X20, X30 oder Z one fanden hingegen nie große Verbreitung und werden bis auf einige Ausnahmen bald gänzlich von den Straßen verschwunden sein. Puch ist heute mit der Sparte "Puch Bikes" wieder bei seinen Wurzeln angekommen und macht das, was nie aufgegeben wurde: Man baut Fahrräder.
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